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Urlaub 2017 – Normandie

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Pinhole – Camera Obscura

Digitale Lochkamera-Fotografie

Digitalkameras mit Wechselobjektiven können ebenfalls als Lochkamera eingesetzt werden. Vorteilhaft ist, dass Digitalkameras den Schwarzschild-Effekt nicht kennen, so dass keine Belichtungsunsicherheiten durch die sehr langen Belichtungszeiten auftreten. Darüber hinaus ist die richtige Belichtung nach der Aufnahme auf dem Kameramonitor überprüfbar, so dass das Einmessen sehr einfach und schnell möglich ist. Durch die sehr langen Belichtungszeiten ist durch Sensorerwärmung unter Umständen mit erhöhtem Bildrauschen zu rechnen, auch können Hotpixel deutlicher in Erscheinung treten.

Die Belichtungszeiten für unterschiedlichste Beleuchtungssituation können wie bei der Fotografie auf Film empirisch oder mit einem Handbelichtungsmesser ermittelt und in Tabellen festgehalten werden. Bei hinreichend empfindlichen digitalen Kameras kann auch der kamerainterne Belichtungsmesser verwendet beziehungsweise im Live-View-Modus ein Histogramm mit der Helligkeitsverteilung im Bild angezeigt werden.

Bei der Verwendung von Spiegelreflexkameras ist der Abstand zwischen Lochblende und Aufnahmesensor limitiert: Der schwingende Spiegel benötigt Platz, so dass die minimale Bildweite ca. 42 bis 44 mm beträgt. Der resultierende Lochdurchmesser (bei üblichen Kleinbild-Sensoren) beträgt ca. 0,2 mm. Bei spiegellosen Kamerasystemen kann die Blende sogar innerhalb des Kameragehäuses liegen, so dass ein verhältnismäßig großer Bildwinkel mit erheblich geringerer Bildweite erreicht werden kann.[2] Bei Systemkameras mit Live-View und entsprechender Anpassung der Wiedergabehelligkeit kann das Bild trotz der geringen Lichtstärke der Lochblende unmittelbar im elektronischen Sucher oder auf dem Bildschirm betrachtet werden. Ferner können damit auch Lochblenden-Videoaufnahmen hergestellt werden.[3]

Grundsätzlich sind auch Blitzlichtaufnahmen möglich. Dabei werden aber, wegen des kleinen Öffnungsverhältnisses des Aufnahmeloches, sehr hohe Leistungen benötigt, die oft nur von Studio-Blitzgeräten bereitgestellt werden können. Neben dem Eigenbau sind mittlerweile einige kommerzielle Lochobjektive erhältlich.

 

Künstlerische Aspekte

Bestimmte Eigenschaften der Lochkamera-Fotografie haben Künstler schon immer fasziniert. Dazu gehört in erster Linie die grafisch-flächige Wirkung solcher Fotografien: Durch die gleichmäßig über das Bild verteilte Schärfentiefe tritt die räumliche Wahrnehmung des Objekts zurück – alles wirkt von vorn bis hinten gleichmäßig unscharf. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass sich schnell durch das Bild bewegende Objekte bei langen Belichtungszeiten nicht mehr auf dem Foto wiederfinden: Somit ist es zum Beispiel möglich, den Markusplatz in Venedig oder den Stachus in München völlig ohne Menschen oder Fahrzeuge abzulichten. Dafür sind diese Bildelemente allerdings mit einem Schleier überzogen. Andererseits ergibt sich aus dieser Tatsache, dass eine Landschaftsaufnahme möglichst bei völliger Windstille erfolgen muss, wenn man keine Verwischungen in den Ästen der Bäume haben will. Der Effekt der Mehrfachbelichtung kann jedoch gerade bei Porträtaufnahmen gewünscht sein; es verleiht diesen Aufnahmen eine besondere Lebendigkeit.

Quelle: Wikipedia (hier clicken: Link)


Cinemagraphie


Tontrennung

Eine Blüte vor weißem Hintergrund. Mit unterschiedlich Blitzeinstellungen ohne irgendetwas am Set zu verändern.

  1. Weiße Blüte vor weißem Hintergrund
  2. Schwarze Blüte vor weißem Hintergrund
  3. Weiße Blüte vor schwarzem Hintergrund

 

Weiter wird ein Sektglas vor weißem Hintergrund so abgelichtet, dass sich die Umrisse des Glases klar vom Hintergrund absetzen. Dies alles wird mit entsprechenden Blitzeinstellungen erreicht.

 


2 qkm Ruhrgebiet – Die Neue Mitte Oberhausen


Langzeitprojekt

Nun ist die eine Arbeit beendet, folgt gleich schon die nächste Herausforderung. Im Zuge einer Langzeitaufgabe soll von einem Motiv über einen Zeitraum von mehreren Monaten immer dasselbe Foto, mit immer demselben Bildausschnitt, derselben Brennweite, erstellt werden. Die Tageszeit, der Wochentag etc. spielen hierbei keine Rolle, jedoch soll pro Monat ein Bild angefertigt werden. Nachdem ich mich ein wenig schwer getan habe was die Motivwahl angeht, denke ich nun das richtige Motiv gefunden zu haben. Der einzige Nachteil: es ist nicht in 5 Minuten zu erreichen. Aber das soll der Aufgabe keinen Abbruch tun.


Fotoausstellung „hautnah“

Nun ist sie schon wieder vorbei meine Ausstellung „hautnah“. Am 28.8. nochmals auf dem Sommerfest des Hauses zu sehen, verbleiben die Bilder anschließend im Haus und können dort auch weiterhin bewundert werden.

Die Resonanz am Tag der Vernissage war großartig, und die Leute waren begeistert von den Bildern. Besonders die Hausbewohner waren sehr stolz einmal im Mittelpunkt des Interesses zu stehen und selber aktiv an einer so tollen Aktion beteiligt gewesen zu sein. Ganz besonders habe ich mich über einen wirklich langen Artikel in der WAZ gefreut. Fast eine ganze Seite wurde der Ausstellung gewidmet. Toll !

Vielen Dank nochmals an das Matthias-Claudius-Haus in Sprockhövel. Die Unterstützung war wirklich überwältigend. Besonderer Dank gilt hier der Heimleitung Frau Andrea Flessa, die von Anfang an begeistert war von meinem Vorhaben. Ich hoffe in Zukunft nochmals für das Haus eine ähnliche Aktion durchführen zu können. Nun aber viel Spaß beim Ansehen der Bilder.

 

hautnah


Heiße Phase bis zur Ausstellung

Nun sind es nur noch wenige Tage bis  zur Ausstellung. Das Format der Bilder haben wir bereits festgelegt, die Anzahl der Bilder auch. Kleine Fotoabzüge erleichtern das Zusammenstellen und die Auswahl ungemein. Letzte Besprechungen laufen und es ist noch jede Menge Arbeit zu erledigen, bis dann alles aufgehängt ist und der große Tag kommen kann. So müssen noch Plakate und Flyer erstellt und verteilt werden, Rahmen und Passpartouts müssen besorgt werden, die Bilder noch kaschiert und gerahmt. Am Ausstelllungsabend wird die Presse vor Ort sein, es gibt einen Sektempfang und ein paar Kleinigkeiten zu essen. Umrahmt wird das Ganze von einem Klavierspieler, der dem Ganzen einen festlichen Rahmen verleiht.

Mein großer Dank gilt bereits jetzt schon dem Matthias-Claudius-Haus in Sprockhövel, die mir all dies ermöglichen und mich so toll in meinem Schaffen unterstützen.

Vielen Dank dafür.


Vorbereitung meiner Ausstellung

In den vergangenen Wochen hatte ich die Gelegenheit , in einem Seniorenheim zu fotografieren. „hautnah“ möchte ich den Alltag der Bewohner dokumentieren und in Form von Portraits und Alltagssituationen das Leben im Heim darstellen. Im August wird es dann eine Vernissage geben. Auf diesen Termin freue ich mich bereits jetzt schon, ist es doch mein erstes großes Projekt als Fotodesigner in der breiten Öffentlichkeit. Über den aktuellen Stand der Arbeit informiere ich gerne hier in meinem Blog. Leider müssen noch die rechtlichen Dinge geklärt werden in Bezug auf Einverständniserklärungen. Sobald dies erfolgt ist, geht die Arbeit los. Glück auf !


Panoramafotografie

Panoramafotografie ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Techniken, mit denen Bilder mit einem sehr großen Blickwinkel hergestellt (Panoramabild) werden können. Dieser kann bis zu 360° betragen, bildet daher also die Umgebung um den Kamerastandort bis hin zur kompletten Rundumsicht ab.

Gute Ergebnisse erzielt man, wenn man mit dem Fischaugenobjektiv drei bis vier Aufnahmen horizontal und eventuell noch eines nach oben (Zenit) und nach unten (Nadir) macht. An einem speziellen Stativkopf (Nodalpunktadapter) befestigt, kann man die Kamera zwischen den Aufnahmen bequem horizontal verschwenken. Man stellt den Adapter dabei so ein, dass das Zentrum der Eintrittspupille auf der (senkrechten) Drehachse liegt.

Selbstverständlich kann man auch mit anderen Stativen und Objektiven arbeiten. Je geringer die Brennweite, desto höher ist der Blickwinkel.

Zylindrisches Panorama
Beim zylindrischen Panorama geht man von einem Betrachtungswinkel aus dem Zentrum eines Zylinders aus, auf den das abgelichtete Motiv projiziert wird. Dabei wird eine horizontale Projektion von 360° ermöglicht und der vertikale Blickwinkel eingeschränkt.
Sphärisches Panorama
Beim sphärischen Panorama geht man von einem Betrachtungswinkel aus dem Zentrum einer Kugel aus, auf deren innere Oberfläche das Motiv projiziert wird. Dabei wird ein Rundblick von 360° horizontal und 180° vertikal ermöglicht.
Kubisches Panorama
Beim kubischen Panorama geht man von einem Betrachtungswinkel aus dem Zentrum eines Würfels aus, auf dessen Seiten das Motiv projiziert wird. Dabei wird ein Rundblick von 360° horizontal und 180° vertikal ermöglicht.
Luftbild-Panorama
Bei einem Luftbildpanorama werden Bilder aus der Luft erstellt und zu einem Panorama zusammengefügt, mit Hilfe von Fluggeräten.

Interaktives Panorama

Bei einem interaktiven Panorama hat der Betrachter die Möglichkeit im Panorama bestimmte Punkte abzufahren oder hinein und hinaus zu zoomen.

(Quelle: wikipedia, Link)

 

Hier geht es zu meinen interaktiven Panoramabildern. Viel Spaß beim Ansehen: